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Ostseetour 2005

8. Tag
17.07.05
Dyvig - Fredericia
W 5-6
8/8
18C
37 sm
7:10 h

Über Nacht -die unruhig und laut war- ist das Wasser ziemlich gestiegen, so dass wir unsere provisorische Strikleiter abknüpfen können. Der Wind bläst fast noch stärker als gestern, also holen wir unsere knall-orangene Sturmfock heraus. Damit haben wir dann unsere gesamte Segelgarderobe mindestens einmal ausprobiert.
Mit zweitem Reff und Sturmfock kämpfen wir uns durch die Enge und 'raus in den Alssund. Es ist wirklich noch einiges wilder als gestern. Soweit wir sehen können sind wir die einzigen die segeln. Ein paar andere Boote meinen doch tatsächlich, dass sie unter Motor besser gegen die Wellen ankommen. Was für ein Witz, als sie sich feststampfen ziehen wir ihnen davon.
Bevor es richtig wild wird, krabbelt Andreas noch mit der Kamera in den Bugkorb und macht ein paar Bilder. Dann müssen wir aber alles verstauen und den Niedergang verschließen, denn in den Apenrader Bucht geht es ziemlich zur Sache. Katharina wird etwas schlecht und sie legt sich 'runter. Durch die Anspannung bekomme ich irgendwann starke Kopfschmerzen und mich nervt dieses seitliche Sitzen mit gedrehtem Kopf total. Da hat ein Rad doch auch seine Vorteile.
In der Enge vor Aroesund beruhigt sich das Wetter etwas und wir können zur H-Boot-Fock wechseln. Danach geht sogar das zweite Reff aus dem Gross und wir dampfen flott nach Fredericia hoch. Das Wetter ist heute mit wiederholten Schauern und kalten Temperaturen wirklich zum Abgewöhnen und wir sind ziemlich fertig, als wir in Fredericia ankommen. Auf den ersten Blick denken wir, dass dort ein DFDS-Schiff von der FSG im Dock liegt, aber beim genaueren Hinsehen entpuppt es sich als ein etwas anderes Design.

Fotos:


Unsere Sturmfock im Einsatz.

Noch sind wir in der Landabdeckung.

Die Docks von Fredericia.

Von der FSG? Nö, doch nicht.